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ARBEITSWEISE ... das Einfache erfordert am meisten!

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Schwerpunkte: Bewegung, Gesetz des Rudels, Respekt und Disziplin, Technik, Zuneigung, Lob und Bestätigung.

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Lexlupo Arbeitsweise
Lexlupo Arbeitsweise


1. Bewegung

Es ist wichtig, vor der Hundearbeit Energie abzulassen – vor allem auch für den Halter selbst. Die ideale Möglichkeit dafür bieten unsere Wanderungen. Die Bewegung in Verbindung mit dem Gesetz des Rudels ist die ideale Kombination, um einen Energieausgleich zu schaffen – sowohl körperlich als auch geistig. Wenn nach diesem Ausgleich der Hund wieder Hund und der Mensch wieder Mensch ist, stressfrei und ausgeglichen, haben wir die Rahmenbedingungen für eine einwandfreie Kommunikation geschaffen. Auf dieser Ebene werden Bindung und Gehorsam praktisch 24 Stunden am Tag gefördert und gefestigt. Für uns ist es nicht zielführend, wenn unsere Hunde wie auf dem Sportplatz nur eine Stunde auf uns reagieren – eine umfassende Beziehung muss 24 Stunden lang funktionieren.

2. Gesetz des Rudels

Im Rudel gibt es nur glasklare Aussagen! Wenn sich ein verwöhnter, arroganter, aggressiver oder vermenschlichter Hund nicht an die Spielregeln der Natur hält, wird er vom Rudel augenblicklich und sehr bestimmt aber ohne Bewertung in die Schranken gewiesen. Nach diesem Prozess ist es sehr wichtig für den Halter, auf seinen Hund einzugehen. Deshalb wird das Tier vom Rudel getrennt und Frauchen oder Herrchen verbringen einige Zeit mit ihm alleine. In dieser Phase öffnen sich alle Türen für eine neu wachsende Bindung. Bei diesen Prozessen hatten wir noch nie einen verletzten Hund – nur verletzten Stolz bei einigen Hundehaltern.

3. Respekt und Disziplin

Der Mensch muss sich klar machen, was ein Hund ist. Nämlich nichts, das man einfach so kaufen kann. Der Hund ist kein Sportgerät, kein Kindesersatz, kein Prestige-Objekt und auch kein Kuscheltier ... sondern ein eigenständiges Lebewesen mit eigenen Werten. Daher können wir von unseren Hunden auch verlangen, dass sie uns als Mensch respektieren. Unser Ziel ist es, durch gegenseitigen Respekt und Disziplin eine Balance zu finden. Zwangsausbildung, Sportdrill oder das Vermenschlichen von Hunden lehnen wir ab – Respekt und Disziplin erreichen wir nur durch Ehrlichkeit, Fairness und Bodenständigkeit. Durch die Arbeit in der Gruppe führen wir die Hundehalter an dieses Bewusstsein heran. Die „Betriebsblindheit“ wird aufgelöst, die Menschen lernen wieder „hundsnormal“ zu denken und auch zu handeln. Wir bringen unseren Hunden Respekt und kerngesunde Aussagen entgegen. Das Einfache erfordert oft am meisten, aber Sie werden begeistert sein, wie Ihre Tiere auf die neuen Verhaltensmuster reagieren.

4. Technik

Wir verwenden beim Training keine Leckerli und keine Spielsachen. Als Hilfsmittel nützen wir die Natur, ein normales Halsband, dazu eine drei Meter lange Stoffleine. Und das Wichtigste: uns selbst als Person für Motivation und Bestätigung. Zunächst zeigen wir, wie man sich durch Körpergesten in Verbindung mit Emotionen dem Hund gegenüber attraktiv macht. In der Folge wird die Leinenarbeit im Longierverfahren angewandt, um dem Hund mit leichten Impulsen verschiedene Kommandos zu vermitteln. Als drittes zeigen wir den Hundehaltern, wie man die neuen Verhaltensweisen durch verschiedene Streicheleinheiten in Verbindung mit Emotionen richtig bestätigt.

5. Zuneigung, Lob und Bestätigung

Unsere Grundeinstellung lautet: Das größte Geschenk für den Hund soll sein, dass er bei uns sein darf. Durch die richtige Rollenverteilung (wie im Rudel), das Loslassen von überzogenen Erwartungen, durch einfaches und schnörkelloses Denken öffnen sich alle Türen zu einer ausgeglichenen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund. Uns sollte bewusst sein, dass man die Beziehung zu einem Hund nicht kaufen kann. Zuneigung und Liebe erreichen wir nicht durch Leckerlis sondern durch unsere Persönlichkeit. Indem wir ehrlich und fair zu unseren Vierbeinern sind.